Ein Rundgang durch Londons Zentrum

Bei schönstem Londoner Wetter habe ich heute eine wunderbare Walking Tour durch Londons Zentrum unternommen. Sie führt vorbei an einer Reihe bekannter Sehenswürdigkeiten, die ein echtes Muss für jeden London Besucher sind: Das London Eye, den Big Ben, das Gebäude des New Scotland Yard und die Horse Guards Parade. Von dort aus bin ich durch den idyllischen St. James Park in Richtung St. James Palace gelaufen. Überrascht haben mich die vielen historischen und exklusiven Geschäfte entlang der St. James’s Street. Einige heiße Insider-Tipps für die St. James’s Street habe ich weiter unten für Sie aufgeschrieben.

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Ein Gastbeitrag von Uta Leyke-Hess für den Premier Inn Walking Guide

Bei schönstem Londoner Wetter habe ich heute eine wunderbare Walking Tour durch Londons Zentrum unternommen. Sie führt vorbei an einer Reihe bekannter Sehenswürdigkeiten, die ein echtes Muss für jeden London Besucher sind: Das London Eye, den Big Ben, das Gebäude des New Scotland Yard und die Horse Guards Parade. Von dort aus bin ich durch den idyllischen St. James Park in Richtung St. James Palace gelaufen. Überrascht haben mich die vielen historischen und exklusiven Geschäfte entlang der St. James’s Street. Einige heiße Insider-Tipps für die St. James’s Street habe ich weiter unten für Sie aufgeschrieben.

 

Durch den Green Park führte mich die Walking Tour weiter zum Buckingham Palace und zum Victoria Memorial Denkmal. Von dort bin ich erneut durch den schönen St. James Park – dieses Mal auf der anderen Seite des Sees – entlang bis zur Westminster Abbey gelaufen. Anschließend ging es entlang am Houses of Commons zurück zum Big Ben, wo ich somit die ca. 5 Kilometer lange Runde beendet habe.

 

Laut Google Maps benötigt man zu Fuß etwa eine Stunde für diese Strecke. Dabei berechnet Google Maps jedoch die „reine Gehzeit“. Ich empfehle Ihnen, unbedingt mehr Zeit einzuplanen, um nix Spannendes und Sehenswertes zu verpassen!    

 

Wenn Sie vorhaben, einige der Sehenswürdigkeiten nicht nur von außen, sondern auch von innen zu sehen, bietet es sich an, die Tickets vorher online zu kaufen. So sparen Sie in der Regel nicht nur Geld, sondern umgehen auch die teilweise sehr langen Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten. „Jump the queues“, wie die Briten sagen würden. 

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Buckingham Palace

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London Eye

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Big Ben

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Das London Eye - Der Blick auf Londons interessante Orte von oben

Je nachdem, wo Sie in London übernachten, können Sie sich mit dem London Eye am ersten Tag Ihres Besuchs direkt ein Überblick über die Metropole verschaffen, denn London ist riesig! Das Premier Inn Hotel County Hall liegt beispielsweise so nah am London Eye, dass Sie aus dem Hotelfenster schon fast auf einen London Eye Flight aufspringen können. Auch zum Hotel Premier Inn London Waterloo in der Nähe der Westminster Bridge sind es nur wenige Hundert Meter. Beide Hotels bieten erstklassige Zimmer zu erschwinglichen Preisen und sind zentral gelegen, so dass man direkt mit kostenlosen Walking Tour durch Central London beginnen kann, die ich Ihnen hier vorstelle. Übrigens: Premier Inn Hotels sind in England dank seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und der kostenlosen Übernachtung von Kindern bis 16 Jahren auch bei Familien sehr beliebt.

 

Das London Eye hat von Juni bis August täglich von 10 Uhr bis 20:30 Uhr geöffnet. Von September bis Mai gelten kürzere Öffnungszeiten von 11 Uhr bis 18 Uhr, wobei zu Ferienzeiten und besonderen Anlässen wie Valentinstag verlängerte Öffnungszeiten gelten. Bitte informieren Sie sich daher auch auf der Website des London Eyes nach den Öffnungszeiten, falls Sie die Attraktion an einem besonderen Tag besuchen möchten.

 

Eine Runde mit dem London Eye – auf Englisch spricht man von einem „Flight“ – dauert ca. 30 Minuten und bietet Ihnen eine herrliche Aussicht über ganz London und die Möglichkeit, unvergessliche Fotos zu schießen.

 

Für das London Eye sollten Sie Ihre Tickets am Besten im Voraus kaufen. Je nachdem, was Sie an den anderen Tagen Ihres London Besuchs vorhaben, können Sie gleichzeitig mit der Eintrittskarte für das London Eye weitere Tickets erwerben. Derzeit zum Beispiel für Shrek‘s Adventures – ultimativer 4-D-Spaß für alle, die den dicken grünen Oger lieben (Öffnungszeiten Mo. bis So. ab 10 Uhr außer Do. ab 11 Uhr. Die Schließzeiten sind Mo., Di., Mi. und Fr. um 16 Uhr, Do. und So. um 17 Uhr und Sa. um 18 Uhr). 

 

Weitere Tickets kombinieren die Attraktion mit einem Besuch bei Madame Tussauds (Mo., Di., Mi., Do. und Fr. 10 Uhr bis 16 Uhr; Sa. und So. 9 Uhr bis 17 Uhr), Sea Life (Mo., Di., Mi., Do. und Fr. 10 Uhr bis 17 Uhr; Sa. und So. 9:30 Uhr bis 18 Uhr) oder mit The London Dungeons für diejenigen unter Ihnen mit einem hohen Bedürfnis nach einer gruseligen und nervenaufreibenden Erfahrung (Öffnungszeiten Mo. bis So. ab 10 Uhr außer Do. ab 11 Uhr. Die Schließzeiten sind Mo. bis Fr. um 17 Uhr, Sa. und Sonntag um 18 Uhr).

 

Alle diese Attraktionen liegen in unmittelbarer Nähe der beiden genannten Premier Inn Hotels und können mit den günstigen Kombi-Tickets an voneinander unabhängigen Tagen in einem Zeitraum von 90 Tagen besucht werden.

 

Vom London Eye führt uns die Walking Tour anschließend an der Promenade entlang in Richtung Süden. Meist ist sie wegen der vielen Attraktionen tagsüber voller Menschen, aber auf der restlichen Strecke der Walking Tour sollte es deutlich ruhiger sein. Auf der anderen Seite der Themse erkennen Sie hinter der Westminster Bridge bereits den Big Ben und Westminster. Wenn Sie die Treppen zur Brücke hinaufgelaufen sind, vergessen Sie nicht, den links von Ihnen auf dem hohen Sockel posierenden, imposanten weißen Löwen zu fotografieren! 

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Wo kann man die schönsten Fotos von Big Ben machen?

Von der in Gehrichtung linken Seite der Westminster Bridge aus können Sie die schönsten Fotos von Big Ben und Westminster machen. Am besten bleiben Sie relativ mittig auf der Brücke stehen und lehnen sich leicht – aber bitte nicht zu weit – über das Brückengeländer. Von hier aus können Sie sowohl den Big Ben als auch große Teile von Westminster fotografieren. Jeweils zur Viertelstunde ertönen mehrere Glockenschläge der „Quarter Bells“ und zur vollen Stunde wird die Stundenzahl von Big Ben, der schwersten der fünf Glocken des Uhrturms, abgezählt. Vielleicht können Sie es ja so einrichten, dass Sie sich zu einer vollen Stunde in der Nähe des Big Bens aufhalten, um sich den Klang des Originals einmal anzuhören.

 

Bis zum Jahr 2020 finden Umbauarbeiten in dem Elizabeth Tower statt, wie der Tower mit der Glocke Big Ben eigentlich heißt. Im Volksmund hat sich aber der Gebrauch des Namens „Big Ben“ für den Tower bzw. die Uhr durchgesetzt, auch wenn das nicht ganz korrekt ist.

 

In dieser Renovierungszeit verdecken Gerüste teilweise die Außenfassade des Towers und es gibt auch keine Besichtigungstouren für den Elizabeth Tower und Big Ben. Das ist sehr schade, aber doch auch ein guter Grund, um spätestens nach den abgeschlossenen Umbauarbeiten im Jahr 2020 wieder nach London zu kommen und die sich lohnende Besichtigung des Elizabeth Towers nachzuholen!

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Auf zum Hauptquartier von Sherlock Holmes – Das berühmte Scotland Yard

Wenn Sie am Ende der Westminster Bridge rechts abbiegen und am Victoria Embankment entlanggehen, erreichen Sie nach ein paar Minuten das Gebäude des New Scotland Yards, dem Sitz der Metropolitan Police Services. Die berühmte Romanfigur Sherlock Holmes ist für viele Fans nah mit dem Scotland Yard verbunden und das ist auch nicht verwunderlich, denn der Name HOLMES ist eine Abkürzung für Scotland Yards Kriminaldatenbank „Home Office Large Major Enquiry System“.

 

Biegen Sie direkt hinter Scotland Yard in den kleinen Durchgang mit dem Namen Richmond Terrace und folgen Sie diesem bis Whitehall, die nächste großzügig angelegte Querstraße. Wenn Sie direkt geradeaus über Whitehall hinüberschauen, sehen Sie den Anfang der Downing Street. Die Straße, in welcher der regierende Premierminister von Großbritannien stets die berühmte Hausnummer 10 bewohnt.

 

Whitehall ist eine Straße mit einer langen Geschichte. Sie ist nach dem Whitehall Palace benannt, der sich früher dort befand. Die Ursprünge des Whitehall Palace wiederum gehen auf den York Palace zurück, welcher erstmals 1240 erwähnt wurde. Seit dieser Zeit nahmen die hoheitlichen Gebäude durch Umbauten unter verschiedenen Bauherren und Herrschern stets andere Gestalt an. 

 

Der Whitehall Palace, der sich letztendlich herrschaftlich über große Teile der Straße zog, wurde im Jahr 1698, mit Ausnahme des Banqueting House, durch einen schweren Brand zerstört. Das Banqueting House steht aber auch heute noch auf der Ostseite der Whitehall und kann täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden.

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Hopp hopp, im Galopp zur Horse Guards Parade

Gehen Sie auf der Straße Whitehall nach rechts und wechseln Sie auf die linke Straßenseite. Schon nach wenigen hundert Metern sehen sie das berühmte Gebäude der Horse Guards Parade, wo heute die Household Division und die Schatzkanzlei ihre Hauptquartiere haben. 

 

Vergessen Sie nicht ein Foto der Life Guards der Queen zu machen, die normalerweise vor dem Gebäude der Horse Guards Parade entweder patrouillieren oder hoch zu Ross Wache halten. So nah kommen Sie nicht immer an diese stets ernst und voll konzentriert blickenden Life Guards heran, die sich durch nichts und niemanden stören lassen.

 

Die Queens Life Guards reiten dabei wochentags um 10:28 Uhr, am Sonntag um 9:28 Uhr vom Hide Park Corner los über die Straßen Constitution Hill und The Mall zur Horse Guards Parade, um dort den Wachwechsel durchzuführen. Die Reiter kommen dabei sehr nah an Ihnen vorbei und es bieten sich tolle Fotomotive. Besonders für ist es ein absolutes Highlight, die vielen Life Guards auf ihren Pferden anreiten zu sehen.

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Ein bisschen Ruhe genießen in einem der schönsten Londoner Parks – dem St. James’s Park

Vorbei am Guards Division War Memorial geht es direkt in den schönen St. James’s Park. Mit seinem kleinen See, der sich durch den gesamten Park erstreckt, bietet er einen idyllischen Anblick und bunten Mix aus Flora und Fauna. Bekannt ist der beliebte Londoner Park vor allem für seine Pelikane: Die ersten anmutigen Wasservögel siedelten sich dort im Jahr 1664 als Geschenk eines russischen Diplomaten an. 

In der Regel werden die Flügel der Pelikane gestutzt, sodass sie nicht davonfliegen. Es hält sich allerdings das Gerücht, dass einige Pelikane trotzdem fliegen können und sich für einen kleinen Snack ab und an mal heimlich unter die Tiere des Londoner Zoos mischen!

 

Spazieren Sie auf der nördlichen Seite des Sees entlang bis Sie die lange, blaue Brücke sehen, die über den See führt. Gehen Sie nicht über den See, sondern biegen Sie an dieser Stelle nach rechts auf den breiteren Weg Richtung Ausgang ab. Falls Sie hier übrigens einmal ein stilles Örtchen aufsuchen oder Ihr Kind wickeln müssen, befindet sich neben dem Ausgang eine öffentliche Toilette.

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Der St. James’s Palace und die facettenreiche St. James’s Street

Der Marlborough Road folgend kommen Sie direkt am St. James’s Palace heraus. Hier lohnt sich ein Foto der hübschen Seitenansicht mitsamt der Wachen. Wenn Sie um das Gebäude zur Vorderseite des Palasts gehen, erreichen Sie eine recht stark befahrene Straße und sind plötzlich wieder mitten im Londoner Trubel. Diesen abrupten Wechsel zwischen Besucher-Trubel und Ruhe-Oasen finde ich persönlich besonders schön an der Walking Tour durch Central London.

 

Der St. James’s Palace hat seit jeher eine wichtige repräsentative Funktion: Bis zu 100 Wohltätigkeitsempfänge finden jährlich im St. James’s Palace statt und viele Staatsbesucher werden hier empfangen. Der St. James’s Palace wird aber auch von der königlichen Familie für private Feierlichkeiten genutzt, wie 2013 für die Tauffeier von Prinz George.

 

Außerdem beherbergt der St. James’s Palace auch dauerhaft Teile des Verwaltungsapparats. Zur Sommerzeit findet hier täglich die beliebte Wachablösung statt, die ein immer wieder gern gesehenes Schauspiel für Besucher darstellt. Vom St. James’s Palace aus laufen die Old Guards um 11:15 Uhr los Richtung Buckingham Palace, wo zur Sommerzeit täglich die spektakuläre „Change of Guards“-Zeremonie ihren Höhepunkt hat.

 

Ob Sie auf ihrem Weg einen Blick auf die Guards zum Wachwechsel erhaschen oder nicht: Auf der St. James’s Street gibt es allemal sehr viel zu sehen! Biegen Sie daher nach rechts auf in die Straße ein und lassen Sie sich vom Anblick der einzigartigen Mischung aus modernen und historischen Geschäften für einen Moment aus der Gegenwart in eine frühere Zeit entführen!

 

Nehmen Sie sich zudem Zeit für einen ausgedehnten Schaufensterbummel und zum Fotos machen, denn dieses Flair sollten nicht nur Shopping-Freunde ausführlich genießen! Die St. James’s Street ist zudem als Gründungsort einiger sogenannter „Gentlemen Clubs“ in die Geschichte eingegangen und auch heute noch befinden sich einige dieser Clubs in der Gegend. Auch wenn diese Herren-Clubs an ihrem früheren Einfluss verloren haben, erfreuen sich heute wieder einer wachsenden Popularität.

 

Mit der Gründung der Gentlemen Clubs haben sich auch viele exklusive Geschäfte angesiedelt, die v.a. den Bedarf gut betuchter Herren decken: Edle Schuh-, Oberhemden- und Hut-Macher reihen sich neben feinen Tabakgeschäften, Wein- und Spirituosenhändlern und Auslagen mit teuren Rasierpinsel und weiteren Kosmetikprodukte anbieten. Geschäfte mit teurer, typisch britischer Oberbekleidung und Accessoires für Männer runden das vielfältige Angebot der St. James’s Street und seiner Nebenstraßen ab.

 

Seien Sie neugierig und mutig und gehen Sie auch in die Geschäfte hinein, selbst wenn Sie denken, dass das nicht ganz Ihrer Preisklasse entspricht oder Sie befürchten, auf Englisch eine Konversation führen zu müssen. Dieses besondere Flair selbst zu erleben lohnt sich: Einfach alles, angefangen von den alten Häusern und Schaufenstern über die Produkte und die adrett gekleideten Verkäufer, macht diese Erfahrung einzigartig! 

 

Wenn Sie oder ein männliches Familienmitglied ein Faible für teure Manschettenknöpfe hat und diese gerne etwas ausgefallener sein dürfen, empfehle ich Ihnen das Geschäft „Longmire“ in der Jermyn Street. Ein Besuch ist eine Erfahrung für sich – selbst wenn Sie nicht unbedingt vorhaben, ihre Urlaubskasse um ein paar Tausend Pfund für zwei „kleine Knöpfe“ zu erleichtern...

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Zeit für die wohlverdiente Pause und Stärkung im Dukes

Der historischen Gegend entsprechend habe ich mir für eine kleine Mittagspause das Restaurant des traditionellen Hotels Dukes in der Little St. James’s Street ausgesucht. Beim Betreten des Restaurants befürchtete ich im ersten Moment, dass ich mit meinen Jeans Shorts und Converse Sneakers eindeutig zu leger gekleidet sein könnte, da alles doch einen sehr edlen Anschein erweckte. Aber nachdem ich Kinder und andere „normal“ gekleidete Gäste sah, habe ich mir doch von der Empfangsdame einen Tisch zuweisen lassen und mich diesem Abenteuer mit Freude geöffnet.

 

Es wuselte nur so von Kellnern und ich habe – natürlich – den „Fehler“ gemacht und wollte bei einer Kellnerin bestellen, die nur für das Auftragen und Abräumen zuständig war. Erkennbar ist das übrigens an ihrer Arbeitskleidung mit weißer Bluse (weißes Hemd für das männliche Pendant). Lediglich die Kellner, die einen komplett schwarzen Anzug oder Hosenanzug als Frau tragen, nehmen Bestellungen auf, wie ich schnell gelernt habe.

 

Die Preise im Dukes sind schon etwas höher als in Straßencafés, aber das gesamte Ambiente und dieser perfekte Service glichen das wieder aus und ich habe den Ausflug in ein gehobeneres Restaurant auf jeden Fall genossen.

 

Zum Beispiel können Sie hier auch einen traditionellen Afternoon Tea mit Scones, Whipped Cream, Toast-Häppchen, Pastries und unbegrenzt viel Tee erhalten und ohne diesen gesehen zu haben, bin ich mir sicher, dass er zur besseren Sorte Afternoon Teas zählt, die Sie in London bekommen können.

 

Wer es lieber ein bisschen weniger traditionell britisch mag, findet in der St. James’s Street und in den Nebenstraßen Restaurants und Streetfood aus aller Herren Länder und in allen Preisklassen – oft auch mit 2-3 kleinen Tischen vor dem Restaurant zum Draußensitzen.

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Ein genauer Blick auf Londoner Gebäude lohnt sich

Was beim Weitergehen auf der St. James’s Street wie eine Garageneinfahrt anmutete, entpuppte sich bei genauerer Betrachtung als kleine Gasse, an deren Ende ich eine Art Biergarten gesichtet habe. Neugierig wie ich bin, musste ich mir das natürlich genauer ansehen und landete im Biergarten des urig gelegenen Restaurants „The American Bar - At the Stafford“. Komplett abgeschottet von jeglichem Straßenlärm finden Sie den gemütlichen Biergarten mit offenem Barbecue-Grill, wenn Sie durch die leicht zu übersehende Gasse „Blue Ball Yard“ gehen. Das gesamte Ambiente hat mich doch sehr neugierig auf das Essen und auch auf das Publikum dort gemacht.

 

Wenn ich wiederkomme, werde ich mir auch noch ein bisschen mehr Zeit nehmen, um den einzigartigen Geschäften in der St. James’s Street und den Nebenstraßen auch wirklich einen Besuch abzustatten. Von außen lassen die Schaufenster der Geschäfte bereits auf  spannende Produktsortimente schließen, die man sonst nirgendwo erhält.

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Durch den Green Park zum Buckingham Palace und Victoria Memorial

Folgen Sie der kleinen Querstraße St. James’s Pl nach Westen und lassen Sie sich dort nicht – wie ich beinahe – in die Irre führen. Ein netter Herr hat mich zurückgerufen, als ich mich schon wieder umdrehen wollte, weil ich keinen Durchgang zum Green Park gefunden hatte. Und doch befindet sich am Ende der Straße ein Mini-Durchgang, der zum Green Park führt. Ein bisschen beengend ist so ein schmaler Tunnel mitten durch ein Gebäude schon, wo kaum zwei Personen nebeneinander durchpassen. Aber sicher sind Sie an dieser Stelle der Walking Tour nach den bisherigen Erlebnissen in ähnlich abenteuerlicher Stimmung wie ich, oder?

 

Der Green Park macht seinem Namen alle Ehre. Teilweise ist er recht naturbelassen und erinnert eher an ein kleines Wäldchen. Aber es gibt auch Grünflächen mit perfekt gepflegtem englischem Rasen, wo sich bei schönem Wetter viele Besucher und Londoner in ihrer Mittagspause oder Familien mit Kindern tummeln. Ein Liegestuhl-Verleih lädt zum längeren Verweilen ein, wenn man nicht gerade seine große Picknick-Decke griffbereit hat.

 

Wenn Sie einem der Parkwege folgen, die nach links durch den Park führen, werden Sie am Ende die offene Fläche und den Buckingham Palace bereits erblicken.

 

Falls Sie mit Kindern an einem heißen Tag unterwegs sind, kann ich Ihnen die kleine Wasserstelle im Green Park, rechts vom Buckingham Palace, für Wasserspaß und Abkühlung empfehlen. Auf zwei großen, metallenen Rutschen rinnt hier ständig Wasser herab und gibt Kindern die Möglichkeit, sich die Füße und Hände abzukühlen.

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Der Buckingham Palace und das Victoria Memorial Denkmal

Aus dem Green Park kommend laufen Sie auf die nördliche Seite des Buckingham Palace zu. Der Buckingham Palace ist seit der Thronbesteigung von Königin Victoria im Jahr 1837 die offizielle Residenz der britischen Monarchen. Heute wohnen die Queen und Prinz Philip im Buckingham Palace und benutzen ihn auch für offizielle Staatsanlässe wie für Besuche von ausländischen Staatsoberhäuptern.Aus dem Green Park kommend laufen Sie auf die nördliche Seite des Buckingham Palace zu. Der Buckingham Palace ist seit der Thronbesteigung von Königin Victoria im Jahr 1837 die offizielle Residenz der britischen Monarchen. Heute wohnen die Queen und Prinz Philip im Buckingham Palace und benutzen ihn auch für offizielle Staatsanlässe wie für Besuche von ausländischen Staatsoberhäuptern.

 

Auch Bürger und Besucher ohne Prominenten-Status können bei Gartenfesten (auf Einladung der Queen) oder Empfängen teilnehmen. Seit den 1990er Jahren wird im August und September der Westflügel des Buckingham Palace für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ursprünglich dienten diese Führungen als Einnahmequelle, um die Brandschäden am Windsor Castle zu bezahlen.

 

Einen Besuch im Buckingham Palace können Sie mit dem Schauspiel des Wachwechsels „Change of Guards“ verbinden. In den Sommermonaten findet dieser täglich um 11 Uhr statt, wenn es das Wetter zulässt und es nicht sehr stark regnet. Außerhalb der Sommermonate findet der Change of Guards bei vernünftigen Wetterbedingungen montags, mittwochs, freitags und sonntags um 11 Uhr statt und dauert etwa 45 Minuten.

 

Wenn Sie genug vom Buckingham Palace gesehen haben, führt Sie die Tour am Victoria Memorial Denkmal vorbei, wo Sie noch ein paar wunderschöne Fotos mit dem Victoria Memorial und dem Buckingham Palace im Hintergrund schießen können. Anschließend betreten Sie wieder den St. James’s Park, um dieses Mal auf der östlichen Seite des Sees entlang Richtung Westminster Abbey zu laufen.

 

Nach dem Trubel, der durch die vielen Besucher oft am Buckingham Palace herrscht, ist der anschließende Spaziergang am See des St. James’s Park eine echte Erholung. Vielleicht möchten Sie sich ja noch kurz auf eine Parkbank setzen und ein wenig die bisherigen Eindrücke der Free Walking Tour sacken lassen, etwas zu sich nehmen und Kraft tanken.

 

Halten Sie sich im Park rechts und nehmen Sie den Ausgang, um zur Straße Birdcage zu gelangen. Folgen Sie der Straße nach links und laufen Sie vor dem großen Platz des Parliament Square Gardens nach rechts zur Westminster Abbey.

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Westminster Abbey – Londons berühmteste Kirche

Die über 700 Jahre alte Westminster Abbey gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Londons und wird jährlich von einer Million Menschen besucht. Hier werden Könige und Königinnen gekrönt und verstorbene Monarchen und andere bedeutende Persönlichkeiten beigesetzt.

 

Zwischen 9:30 Uhr und 15:30 Uhr (letzter Einlass) können Sie die Westminster Abbey an den Tagen Mo. bis Sa. besuchen sowie ab 17 Uhr am „Evensong“ teilnehmen, einer Gottesdienstform der Anglikanischen Kirche. An Sonntagen ist die Westminster Abbey für Besichtigungen geschlossen. Besucher können allerdings am Gottesdienst teilnehmen.

 

Für die Besichtigungen gibt eine praktische App mit Audio-Guide, die Sie sich kostenlos auf Ihr Smartphone herunterladen können. Mit dieser können Sie die Westminster Abbey in Ihrem eigenen Tempo und in acht verschiedenen Sprachen erkunden. Bitte vergewissern Sie sich vor Ihrem Besuch auf der Website der Westminster Abbey nach den Öffnungszeiten, weil es immer mal wieder zu Abweichungen kommen kann.

 

Folgen Sie im Anschluss an die Besichtigung der Westminster Abbey dem Parliament Square weiter gegen den Uhrzeigersinn und laufen Sie wieder zur Westminster Bridge. Nun können Sie sich Westminster und den Big Ben noch einmal von der anderen Seite anschauen.

 

Hier endet unsere Free Walking Tour, die ich für Sie zusammengestellt habe. Ich hoffe, die Tour zu Fuß durch das Zentrum von London hat Ihnen so viel Spaß gemacht wie mir und Sie konnten viele Eindrücke dieser einzigartigen Stadt auf Bildern festhalten.

 

Es gibt noch unendlich viele andere Dinge, die man in London zu Fuß erlaufen kann und die man gesehen haben muss. Und die Erfahrung zeigt ganz klar: Wer einmal nach London kommt, lässt sich schnell in den Bann dieser lebhaften Stadt ziehen.

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Und wenn die Füße doch keine Lust mehr auf die Walking Tour haben?

Wenn Ihre Füße während oder nach einer Walking Tour doch einmal müde werden sollten, finden Sie im gesamten Zentrum Londons jeweils im Abstand von nur wenigen Hundert Metern verstreut Stationen, wo Sie die sogenannten „Boris Bikes“ ausleihen können. Das sind die Fahrräder, die jeder gegen einen kleinen Betrag nutzen kann. Zum Beispiel könnten Sie ein Boris Bike nehmen und sich zum Abschluss noch ein typisches englisches Bier in einem der zahlreichen Pubs rund um die mit dem Fahrrad ein paar Minuten entfernt liegende Victoria Station gönnen. 

 

Gleich neben der Westminster Cathedral liegt der beliebte Windsor Castle Pub, den ich Ihnen aus persönlicher Erfahrung sehr empfehlen kann. Leihen Sie sich einfach eines dieser Fahrräder für 2 Pfund pro Tag per Kreditkarte oder Handy-App. Erst wenn Sie ein Fahrrad länger als 30 Minuten am Stück benutzen, wird eine weitere Nutzungsgebühr fällig.

 

Stellen Sie es innerhalb von 30 Minuten in einer beliebigen Station wieder ab, werden die kurzen Strecken nicht berechnet. Eine perfekte Möglichkeit, für wenig Geld auch einmal größere Strecken an einem Tag zu erkunden.

 

Ob zu Fuß oder mit dem Boris Bike: Ich freue mich, wenn Sie diesen Walking Tour Guide weiterempfehlen und wir damit vielen Besuchern die Möglichkeit bieten, London zu Fuß zu erkunden.

 

Für alle bietet sich allerdings eine Übernachtung in einem der zentral gelegenen Premier Inn Hotels in London an.

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*Stand April 2016. Für weitere Angaben besuchen Sie bitte die Webseiten.